Zwei südamerikanische Städte mit Rhythmusgefühl

04 Mar Zwei südamerikanische Städte mit Rhythmusgefühl

Neben Geschichte, Kultur, guter Küche und vor allem den Menschen bieten zwei Hauptstädte auch ihren eigenen Rhythmus. Über die besten Verbindungen, wie sie die Airline SWISS anbietet, zieht es Tausende von Touristen nach São Paulo oder Buenos Aires.

Dank ihres Kulturerbes gehören sie nicht nur zu den meistbesuchten Hauptstädten des südamerikanischen Kontinents, sondern auch zu denen mit dem besten Rhythmusgefühl.

Der Tango in Buenos Aires

Der sinnliche Tango, der Ende des 19. Jahrhunderts entstanden ist, hat sich für die argentinische Hauptstadt zu einem Aushängeschild entwickelt.

Durch Schiffe mit Einwanderern aus Europa begünstigt entstanden hier Tanzeinrichtungen, sog. Tangos, in denen Bewegungen europäischer und amerikanischer Tänze vereint wurden. Vom damaligen bis zum heutigen Tango hat dessen Entwicklung all jene faszinieren können, die eine Vorführung zum Klang der Musik erleben durften, wie sie der große Carlos Gardel popularisiert hat.

Über das Tanzen hinaus kann man jedoch noch viel mehr in Buenos Aires erleben. Jeder Besuch der Hauptstadt sollte mit einer Tour über den Plaza de Mayo beginnen, von wo die Wiedergeburt des heutigen Buenos Aires ausging. Das Machtzentrum Argentiniens, die Casa Rosada, ist ein Sinnbild der Stadt und sollte zusammen mit dem Cabildo besucht werden.

Es ist geradezu unmöglich am Obelisken als Wahrzeichen der Metropole, der Museumsstraße Caminito mit ihren bunten Fassaden oder den Fußballstadien (Bombonera und Monumental), die von der Fußballleidenschaft Argentiniens zeugen, einfach vorbeizuziehen. Natürlich darf dabei die kulturelle Seite mit ihren vielen Museen und dem Ateneo nicht vergessen werden.

São Paulo – weit mehr als Samba

Wenn es einen Zeitpunkt gibt, zu dem die Welt ihren Blick auf die größten Städte Brasiliens richtet, dann ist das der Karneval.

Obwohl hier die Sambaschulen von Río de Janeiro im Mittelpunkt stehen, kann man sich auch in São Paulo darauf verlassen, dass die Einwohner dank privater Förderer das Straßenfest feiern und dabei eine Art von Rhythmus zeigen, die in Pairosópolis, der zweitgrößten Favela der Stadt, trotz ihrer Vertrautheit doch ihren ganz eigenen Charakter hat.

Sollte die Aufmerksamkeit der Touristen doch durch etwas anderes als den Tanz erregt werden, so sind dies die belebten Straßen mit ihren berühmten Obstmärkten; und als Hauptschlagader der Stadt ist die Avenida Paulista ein Muss für jeden Besucher.

Genau wie die Kunstmuseen und die Pinacoteca, sollten auch die Parks Ibirapuera oder das Allianz-Stadion auf der Reiseroute liegen, um hier wie die Einheimischen frische Luft zu tanken.